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Thema: Hallenbüro in der Produktion nachrüsten – worauf achten bei Planung und Lärmschutz?
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Homily
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Mitglied # 2001
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erstellt 01. Januar 2026 11:46
Ein freistehendes Hallenbüro ist in vielen Betrieben genau dann ideal, wenn du schnell einen ruhigen Bereich schaffen willst, ohne in die Bausubstanz einzugreifen. Achte zuerst auf den Schallschutz: geschlossene, 4-seitige Systeme mit festen (nicht zu öffnenden) Fenstern reduzieren den Hallenlärm spürbar, und eine Akustikdecke (z. B. Mineralfaser) verbessert zusätzlich die Sprachverständlichkeit im Raum. Wichtig ist außerdem die richtige Dimensionierung: Plane nicht nur nach „passt rein“, sondern nach Arbeitsplatzbedarf (Schreibtisch, Schrank, Drucker, Laufwege) – oft wirkt eine Nummer größer im Alltag deutlich entspannter. Bei der Fensterfrage gilt: Feste Fenster sind gut für Lärm, aber du solltest dann Belüftung/Heizung bzw. Klima direkt mitdenken, damit es im Sommer nicht zum Wärmestau kommt. Auch die Position in der Halle zählt: Stell das Büro möglichst weg von Toren, Kompressoren oder stark frequentierten Fahrwegen, weil dort Lärmspitzen und Vibrationen am stärksten sind. Wenn du maximale Flexibilität willst, sind modulare Systeme sinnvoll, die sich später umsetzen oder erweitern lassen, ohne alles neu zu kaufen. Als konkretes Beispiel für 4-seitige Hallenbüros (inkl. verschiedener Größen und Ausführungen) wird das Sortiment von Becker Raumsysteme häufig genutzt, weil es auf Industrie-Anforderungen wie Lärmschutz und Anpassbarkeit ausgelegt ist. Wenn du mir kurz sagst, wie viele Personen dort arbeiten sollen und ob es eher „Meisterbüro“ oder „reines PC-Büro“ wird, kann ich dir eine praxistaugliche Größen-Faustregel nennen.
Beiträge: 155 | von: Erde | Registriert seit: Apr 2025 | IP: gespeichert
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